Treppengeschichten: zwischen Vogelnest und Scala Sancta
Veröffentlichungsdatum: 16 Okt 2024 13:47
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URN: urn:nbn:de:bvb:355-kuge-626-6
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Kurzfassung
Treppen dienen einerseits der Erschließung von Gebäuden, andererseits, zumindest in der Tradition, stets auch der Repräsentation, der Darstellung von Macht und Machthabern. Die sog. Vogelnesttreppe im neuen Plenarsaal Bonn von Behnisch und Partner (1992), obgleich voll funktionsfähig, versucht sich diesem Zug zur Hierarchisierung zu entziehen; sie stört in ihrer bricolage-Struktur die Ordnung der Macht und entfaltet stattdessen ein ‚chaostheoretisches‘ Spiel der Formen. Darin kulminieren, wenn auch in zugespitzter Form, Züge der bundesrepublikanischen Nachkriegsarchitektur, vor allem solche der zentralen Bundesbauten. Zugleich bestehen doch auch Bezüge zur ‚großen Tradition‘ des Treppenbaus.
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