Kanon und Hysterie: Primavera, Mona Lisa und die Sixtina im Chaos der Deutungen
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Abstract
Unter dem Titel »Kanon und Hysterie« vertrete ich die These, dass bei den Spitzenstücken die öffentliche Rezeption eines Werkes zusammen mit dem Verhalten der Forschung in fast irrationale Verhaltensweisen abgleitet, die hier provisorisch mit dem nicht klinisch-pathologisch gemeinten Begriff der ›Hysterie‹ umschrieben werden. Das zeigt sich etwa dann, wenn sowohl von der Forschung als auch in der öffentlichen Wahrnehmung die Erkenntnisse der Quellenkritik sowie der Gattungs- und Funktionsgeschichte ebenso wie die der politischen Ikonographie sowie auch Fragen klassischer Inhaltsdeutung beinahe vollkommen ignoriert werden. Fallbeispiele für den Vortrag sind Sandro Botticellis Primavera, Leonardo da Vincis Mona Lisa und Michelangelos Deckenfresko in der Sixtinischen Kapelle.
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- Kanon und Hysterie: Primavera, Mona Lisa und die Sixtina im Chaos der Deutungen. (31 Dec 2009)
- Kanon und Hysterie: Primavera, Mona Lisa und die Sixtina im Chaos der Deutungen. (26 May 2010) [Currently Displayed]
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Zöllner, Frank: Kanon und Hysterie: Primavera, Mona Lisa und die Sixtina im Chaos der Deutungen. In: Kunstgeschichte. Open Peer Reviewed Journal, 2010 (urn:nbn:de:0009-23-25157)
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