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Herzlich Willkommen auf der Startseite von Kunstgeschichte. Open Peer Reviewed Journal

Die epochenübergreifende und internationale Fachzeitschrift ist seit Januar 2009 online.

Die Zeitschrift ist als Forum für das gesamte Fach konzipiert. Sie möchte Blicke über die Grenzen von Epochen und Ländern ermöglichen und verschiedene methodische Zugangsweisen und interdisziplinäre Ansätze zu Wort kommen lassen.

Neben der Publikation neuer Forschungen schlägt die Zeitschrift regelmäßig ältere Fachliteratur zur Relektüre vor, Texte, die etwa bei ihrer erstmaligen Auflage nicht angemessene Beachtung fanden oder die heute wieder neue Sichtweisen eröffnen können. Als Beispiel aus der Rubrik ›Wieder gelesen‹ seien Heinrich Wölfflins Prolegomena zu einer Psychologie der Architektur von 1886 genannt. Die Analogisierung von menschlichem Körper und architektonischer Form könnte eine moderne Kunstgeschichte interessieren, die den Körper in den Mittelpunkt ihres Interesses stellt. Auch der ›spatial turn‹ wird sich mit Gewinn auf die kurze Schrift zurückbeziehen können.

Unter der Rubrik ›Thesen und Standpunkte‹ möchte Kunstgeschichte. Open Peer Reviewed Journal Diskussionen über den aktuellen Stand des Faches Kunstgeschichte und Perspektiven für seine weitere Entwicklung Raum geben. Z.B. finden sich hier - als ›Heft im Heft‹ - die zwanzig Beiträge zum Forum »Wissenschaftsgeschichte der Kunstgeschichte«, das Hubert Locher und Lena Bader (Philipps-Universität Marburg) anlässlich des 30. Deutschen Kunsthistorikertags am 27. März 2009 in Marburg organisiert haben.

Kunstgeschichte. Open Peer Reviewed Journal ist dem Prinzip des Public Peer Review verpflichtet. Dies bedeutet, dass Beiträge, die hier veröffentlicht werden, zunächst sechs Monate lang als ›Texte zur Diskussion‹ einem öffentlichen und namentlich gekennzeichneten Kommentierungsprozess zur Verfügung stehen. Erst dann werden sie endgültig, und je nach Wunsch der Autorinnen und Autoren unter Einbeziehung der Kommentare, in die Kategorie ›Artikel‹ übernommen. So wird der Mehrwert des Mediums Internet genutzt, das der Fachgemeinde die Möglichkeit der zeitnahen Interaktion eröffnet: Stellungnahmen, Bewertungen oder Ergänzungen zu einem Beitrag können umgehend und in direkter Verknüpfung damit veröffentlicht werden. Besonders betont sei, dass die Kommentare eine eigene URL erhalten und damit eigenständig zitierfähig sind.

Das Online-Format erlaubt den Lesern schließlich verschiedene Zugriffswege auf die einzelnen Beiträge: Die Zeitschrift kann nach Autoren, Epochen, Textsorten oder Veröffentlichungsdatum gesichtet werden. Selbstverständlich bietet sie auch die Möglichkeit, die einzelnen Beiträge per Volltextsuche rasch nach bestimmten Namen oder Begriffen abzufragen.

Wir wünschen Ihnen anregende Lektüren und freuen uns auf Ihre Anregungen, Wünsche und Kommentare.

 

Ihre Herausgeber,
Nils Büttner, Hubertus Kohle, Hubert Locher, Tanja Michalsky und Christoph Wagner

 

 

 

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